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C1: Telc - Mündliche Prüfung Teil 1A Präsentation

1 Thema / einer Fragestellung etc.(aus 2 Themen / Fragestellungen etc.auswählen)

  • Zeit: 3 Minuten

Beschreibung

  • Der Prüfer bzw. die Prüferin bittet Sie, das Thema Ihrer Präsentation zu nennen und Ihre Präsentation zu halten.
  • Sprechen Sie zu Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin.

Beispiel

Thema: Nützlichkeit von Präsentationen (z.B Power Point) in der Wissensvermittlung

Schritt 1. Einleitung (30 Sekunden): Hinweis auf d die Trend von der Nutzung von Präsentationen in Vorlesungen, Schulungen Firmenpräsentationen. Fragestellung sind digitale Präsentationen hilfreich oder überflüssig. Eigene Position: Je nach Kontext nützlich, aber nicht immer notwendig. [[b22-redemittel-eine-präsentation]], [[b22-redemittel-ein-thema-präsentieren]], [[b22-redemittel-spannung-aufbauen]]

Schritt 2. Hauptteil (2 Minuten):

  • Vorteile: Klare Gliederung (z.B Agenda, Stichpunkte) Visualisierung. Komplexe Inhalte durch Grafiken Diagramme Video. Interaktivität: Einbindung von Hyperlinks oder Quizzen. Effizienz: Schnelle Weitergabe von Folien (z.B. als PDF) [[c11-redemittel-vor-und-nachteile-nennen]], [[c11-redemittel-vor-und-nachteile-abwägen]], [[c1-redemittel-ein-referat-oder-vortrag-halten-2]], [[b22-redemittel-ein-referat-oder-vortrag-halten]]
  • Kritik: Oberflächlichkeit: Zu viele Animationen und Textwüsten lenken ab. Technische Probleme: Projektor-Ausfall, Formatierungsprobleme. Passivität Zuhörerinnen lesen statt zuzuhören. Alternativ Methoden: Tafelbilder, Diskussionen, Hands-on-Aktivitäten. [[c11-redemittel-vor-und-nachteile-nennen]], [[c11-redemittel-vor-und-nachteile-abwägen]]
  • Persönliche Erfahrung: Positiv: Referat in der Schule mit Bilden/Video-> bessere Merkfähigkeit. Negative: Uni-Vorlesung mit überladenen Folien -> verwirrend. [[b22-redemittel-meinungen-ausdruck]], [[c11-redemittel-wichtigkeit-ausdrücken]], [[c11-redemittel-verärgerung-ausdrücken-oder-Kritik-üben]]

Schritt 3. Schluss: Balance ist key: Präsentationen als Werkzeug nutzen, aber nicht überbewerten. Mehr Focus auf Didaktik statt Technik. [[b22-redemittel-einen-text-zusammenfassen]]


Strategie

1. Vorbereitung (5–7 Minuten)

A Thema auswählen & Struktur planen

Thema wählen:

  • Entscheiden Sie sich für das Thema, zu dem Sie mehr Wissen/Erfahrung haben.

Grobe Gliederung (Stichworte!):

Schritt 1. Einleitung (ca. 30 Sekunden):

  • Thema vorstellen (z. B. „Heute geht es um X, das in der Debatte oft kontrovers diskutiert wird…“).
  • Ziel/Fragestellung nennen (z. B. „Ich möchte untersuchen, ob Y sinnvoll ist.“).

Schritt 2. Hauptteil (ca. 2–3 Minuten):

  • 2–3 Argumente (Pro/Contra oder verschiedene Aspekte).
  • Beispiele/Fakten (Studien, persönliche Erfahrungen).
  • Visualisierung (einfache Skizzen oder Vergleiche, z. B. „Stellen Sie sich vor…“).

Schritt 3. Schluss (ca. 30 Sekunden):

  • Zusammenfassung der Hauptpunkte.
  • Eigene Meinung begründet äußern (z. B. „Daher bin ich überzeugt, dass…“).
  • Ausblick/Frage an das Publikum (z. B. „Wie sehen Sie das?“).
B Stichwortkarte erstellen
  • Max. 10 Stichwörter (zu viele Notizen hemmen den Redefluss!).
  • Schlüsselwörter für Übergänge markieren (z. B. „Erstens…“, „Ein Beispiel ist…“, „Zusammenfassend…“).

Beispiel-Stichwortkarte:

Thema: Homeoffice
EINL.
- Aktuell: 40% arbeiten remote (Studie 2023)
- Frage: Mehr Vor- oder Nachteile?

HAUPT
1. Vorteile:
- Flexibilität (z.B.: Eltern)
- Kosten sparen (Firmen)
2. Nachteile:
- Soziale Isolation (eig. Erfahrung)

SCHLUSS
- Fazit: Vorteile > Nachteile, aber Regeln nötig
- Frage: „Wie ist Ihre Meinung?“

2. Während der Präsentation

A Sprache & Stil

🎤 Flüssig sprechen:

  • Pausen nutzen (nach Hauptpunkten, nicht zu lange!).
  • Natürliche Satzstrukturen (keine komplizierten Schachtelsätze!).
  • Wortschatz zeigen:
  • Einfache Sätze, aber gezielt komplexere Ausdrücke (z. B. „Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen…“).

B Kommunikation

👀 Publikum einbeziehen:

  • Augenkontakt halten (nicht auf Boden/Karte starren!).
  • Direkte Ansprache (z. B. „Sie kennen sicher…“).
  • Auf Reaktionen eingehen (Lächeln, Nicken, bei Fragen kurz antworten).

Typische Fehler vermeiden:

  • Monotonie: Betonung variieren!
  • Zu schnelles Sprechen: Langsamer = verständlicher.
  • Füllwörter („ähm“, „also“): Kurze Pausen statt Füllwörter.

3. Nach der Präsentation (Fragen beantworten)

Auf Fragen reagieren:

  1. Zuhören (nicht unterbrechen!).
  2. Kurz antworten (1–2 Sätze).
  3. Bei Unsicherheit: „Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, aber interessanter Punkt!“

Checkliste für eine erfolgreiche Präsentation

KriteriumTipps
StrukturKlare Einleitung/Hauptteil/Schluss – wie eine Mini-Hausarbeit!
InhaltArgumente + Beispiele (mind. 1 Studie/Statistik + 1 Erfahrung).
SpracheFlüssig, aber gezielt komplexere Wörter/Sätze einbauen.
KörperspracheAufrecht stehen, Hände nicht verstecken, lächeln.
InteraktionPublikum ansehen, Fragen stellen (z. B. „Was meinen Sie?“).

Teil 1B Zusammenfassung und Anschlussfragen

Zusammenfassung (der Präsentation des Partners bzw. der Partnerin) Dem Partner bzw. der Partnerin Anschlussfragen stellen

Zeit: 2 Minuten

Nach Ihrer Präsentation stellt Ihnen Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin einige Fragen. Antworten Sie angemessen auf die Fragen. Während der Präsentation Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin überlegen Sie sich Ihrerseits Fragen zu dem Vortrag. Sie können sich auch Notizen machen.

Beispiel

Strategie für die Zusammenfassung: 3-4 Kernpunkte du Partner * in nennen: [[b22-redemittel-einen-text-zusammenfassen]]

Sie haben betont, dass Power Points Struktur bietet, aber auch ablenken kann. Ihre Erfahrung in der Schule war positiv, während überladene Folien in der Uni problematisch waren.

Schlussfragen [[c11-redemittel-unsicherheit-oder-sorge-ausdrücken]], [[c11-redemittel-jemanden-überreden]], [[c11-redemittel-etwas-vergleichen]], [[c11-redemittel-verhalten-bewerten]]:

  1. „Wie könnte man [Problem] Ihrer Meinung nach lösen?“
  2. „Würden Sie [Beispiel] auch anders interpretieren?“
  3. „Was ist Ihr bestes Argument für [Gegenposition]?“
    • „Sie erwähnten die Gefahr von [Thema] – was wäre für Sie die optimale Balance zwischen [Möglichkeiten]?“

Quelle